Über Fördermittel in Höhe von rund 600.000 Euro aus dem Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in ländlichen Kommunen“ darf sich die Stadt Dülmen freuen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz hat den Förderantrag aus Oktober 2023 nun bewilligt.
Im Rahmen des Förderprojektes möchte die Stadt Dülmen bis 2029 verschiedene Maßnahmen umsetzen. So sollen bestehende Grünflächen ökologisch aufgewertet, Flächen entsiegelt und durchgehende Grünstrukturen durch Baumanpflanzungen geschaffen werden. Darüber hinaus wird in einem gemeinsamen Projekt mit dem Abwasserwerk eine bisher ackerbaulich genutzte Fläche bei Hausdülmen in einen naturnahen Flachwasserbereich mit großen Schilfflächen umgewandelt.
„Ziel des Gesamtvorhabens ist es, die ökologischen Wertigkeit von Flächen zu verbessern und die CO2-Aufnahmefähigkeit zu steigern“, erläutert Klimaschutzmanagerin Carolin Dietrich von der Stadt Dülmen. „Wir möchten damit nicht nur zum weiteren Klimaschutz und zur Klimaanpassung beitragen, sondern auch das Orts- und Landschaftsbild attraktiver gestalten und dadurch die Bürgerinnen und Bürger noch mehr für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz sensibilisieren.“






